Flüchtlingsportal

Willkommen in der Gemeinde Cappeln

Herzlich Willkommen in der Gemeinde Cappeln, im Norden Niedersachsens, im schönen Oldenburger Münsterland, zwischen Weser und Ems.
Cappeln ist eine familienfreundliche Gemeinde, die ein aktives Gemeinwesen bietet. Die umfangreichen Angebote unserer Kirchen, Ehrenamtlichen, Vereine und anderer Organisationen sowie das stark ausgeprägte ,,Miteinander“ runden das Leben in unserer landschaftlich reizvoll gelegenen Gemeinde im Oldenburger Münsterland ab.
Wir informieren Sie auf diesen Seiten in mehreren Sprachen darüber, wie Sie Ihr alltägliches Leben in Deutschland weiter gestalten können sowie über Wissenswertes von A bis Z.
Zudem geben wir Ihnen Ansprechpartner an die Hand, die Ihnen bei den unterschiedlichsten Fragen zur Seite stehen. Wir freuen uns, wenn Sie Teil unseres aktiven Gemeindelebens werden. Benötigen Sie Hilfe oder wissen nicht genau, an wen Sie sich wenden müssen? Hier erhalten Sie Informationen zu Ihren Ansprechpartnern.

Die wichtigsten Informationen von A bis Z

A B D E F G I J M P S Z

Weitere Informationen (mehrsprachig)

A wie Ausländerbehörde
Die Ausländerbehörden (§ 71 AufenthG) sind für aufenthalts- und passrechtliche Maßnahmen zuständig. Sie entscheiden nach dem Aufenthaltsgesetz und nach ausländerrechtlichen Bestimmungen anderer Gesetze. Damit sind die Ausländerbehörden auch die erste Ansprechstelle für alle Fragen in diesen Bereichen. Allgemeine Anfragen zum Zuwanderungsgesetz beantwortet auch der Bürgerservice Integration des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
A wie Asylantrag
Unter einem Asylantrag ist ein persönlich gegenüber der zuständigen Stelle geäußertes Asylgesuch zu verstehen. Der Asylsuchende beantragt damit die Anerkennung als Asylberechtigter sowie internationalen Schutz, vgl. § 13 des Asylverfahrensgesetzes (AsylVfG).Stellt der Asylsuchende das erste Mal einen Asylantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, wird dieser Antrag auch als (Asyl-)Erstantrag bezeichnet. Ein Asylantrag nach Beendigung des Asylerstverfahrens wird gem. § 71 des Asylverfahrensgesetzes (AsylVfG) als (Asyl-)Folgeantrag geprüft (Stichwort: Folgeantrag).
A wie Aufenthaltserlaubnis
Für den Aufenthalt in Deutschland brauchen Ausländer grundsätzlich eine Erlaubnis. Diese Aufenthaltserlaubnis wird auf Antrag von der zuständigen Ausländerbehörde erteilt. Sie ist stets befristet und kann nach den gesetzlichen Bestimmungen beispielsweise verlängert oder in eine (unbefristete) Niederlassungserlaubnis umgewandelt werden.
B wie Beratungsstelle Radikalisierung
Das Bundesamt hat eine Hotline eingerichtet, an die sich alle Personen wenden können, die sich um die Radikalisierung eines Angehörigen oder Bekannten sorgen und zu diesem Themenbereich Fragen haben. Sie erreichen die Hotline unter folgeder Telefonnummer: +49 911 943 43 43.
D wie Dublinverfahren
Im Dublin-Verfahren wird festgestellt, welcher europäische Staat für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist. Damit soll sichergestellt werden, dass jeder Asylantrag, der in der Europäischen Union, Norwegen, Island, der Schweiz und in Liechtenstein gestellt wird, inhaltlich geprüft wird, und zwar durch nur einen Staat.
D wie Daueraufenthalt
Es handelt sich dabei um einen unbefristeten Aufenthaltstitel, den Ausländer aus Drittstaaten nach fünfjährigem rechtmäßigem Aufenthalt in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union erhalten. Dieser Titel berücksichtigt das Recht auf Weiterwanderung in einen anderen Mitgliedstaat und bietet, wie die Niederlassungserlaubnis, eine weitgehende Gleichstellung von Drittstaatsangehörigen mit eigenen Staatsangehörigen z. B. beim Arbeitsmarktzugang und bei sozialen Leistungen.
E wie Elektronischer Aufenthaltstitel
Der elektronische Aufenthaltstitel ist ein amtliches Dokument in Kreditkartenform, das mit zertifiziertem Chip ausgestattet ist. Er enthält die persönlichen Daten inklusive Foto und Fingerabdrücke und ersetzt die früheren Klebe-Etiketten im Pass. Inhaber des elektronischen Aufenthaltstitels haben die Möglichkeit, damit ihre Identität nachzuweisen und eine qualifizierte elektronische Signatur zu leisten.
E wie Erstaufnahmeeinrichtung
Die Bundesländer sind verpflichtet, die für die Unterbringung Asylbegehrender erforderlichen Aufnahmeeinrichtungen zu schaffen. Hierzu werden die Asylsuchenden in den ersten Wochen vor und ggf. nach Stellung ihres Asylerstantrages in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht.
F wie Familiennachzug
Der Familiennachzug ist ein Zuzug von Familienangehörigen eines Inländers oder eines Ausländers mit Aufenthaltserlaubnis, zum Zwecke der Herstellung oder Aufrechterhaltung der Familieneinheit, gleichzeitig oder nachträglich, auch nach Geburt eines ausländischen Kindes im Inland. Man unterscheidet zwischen Ehegattennachzug und Kindernachzug.
G wie Gemeinwesen
Gemeinwesen ist ein Sammelbegriff. Er bezeichnet alle gegenwärtigen und historischen Organisationsformen des menschlichen Zusammenlebens in allgemeiner, öffentlicher Gemeinschaft, die über den Familienverband hinausgehen. In der Gegenwart ist der Staat beinahe die einzige Form des Gemeinwesens. Aber auch die Kommunen, als elementare Teilsysteme des Staates, können als Gemeinwesen aufgefasst werden.
I wie Interkulturelle Kompetenz
Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, mit Menschen anderer Kulturkreise erfolgreich zu kommunizieren.
I wie Integrationskurs
Wenn Sie in Deutschland leben möchten, sollten Sie Deutsch lernen. Das ist wichtig, wenn Sie Arbeit suchen, Anträge ausfüllen müssen oder einfach nur neue Menschen kennen lernen möchten. Außerdem sollten Sie einige Dinge über das Land, in dem Sie leben, wissen. Geschichte, Kultur und Rechtsordnung gehören dazu. All das lernen Sie im Integrationskurs.
J wie Jugendmigrationsdienst (JMD)
Die Jugendmigrationsdienste beraten und begleiten neu zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre.
M wie Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)
Die seit dem Jahr 2005 aus Bundesmitteln geförderte Migrationserstberatung (MEB), die erwachsene Zugewanderer, vor allem diejenigen, die neu zugewandert sind, berät und begleitet, wird ab dem Jahr 2009 unter der Bezeichnung "Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)" fortgeführt. Die Umbenennung hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die konkrete Arbeit der Beratungseinrichtungen vor Ort.
P wie Praktika
Bei einem Praktikum werden bisherige Kenntnisse in praktischer Anwendung vertieft oder neue Kenntnisse durch die praktische Mitarbeit in einem Betrieb oder einer Einrichtung erlernt. Studenten können beim Bundesamt ein Pflichtpraktikum absolvieren.
S wie Stellenangebot
Freie Arbeitsstellen beim Bundesamt werden in Stellenbörsen, Tageszeitungen und auf der Website veröffentlicht.
Z wie Zulassung zum Integrationskurs
Personen, die keinen Anspruch auf eine geförderte Teilnahme am Integrationskurs haben – hierzu gehören beispielsweise EU-Bürger und deutsche Staatsangehörige ohne ausreichende Deutschkenntnisse –, können unter bestimmten Voraussetzungen und im Rahmen freier Kursplätze auf Antrag zum Integrationskurs zugelassen werden. Der Antrag ist bei der zuständigen Regionalstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zu stellen.
(Quelle www.bamf.de, letzter Zugriff 26.07.2016)

Weitere Informationen und Merkblätter

Gesundheitsinformationen arabisch
Gesundheitsinformationen kurdisch

Infos von A bis Z arabisch
Infos von A bis Z kurdisch

Abfalltrennung arabisch
Abfalltrennung kurdisch

Ansprechpartner und Hilfsangebote

Migrations-und Integrationsberatungsstellen
Die Migrations-und Integrationsberatungsstellen helfen Asylsuchenden, Flüchtlingen und Ausländern durch gezielte Beratungs-und Begleitungsangebote. Sie helfen bei Fragen zum Aufenthalt, der Berufstätigkeit, Schul-oder Berufsausbildung, der Ehe, Familie und Erziehung sowie bei Freizeit- oder Alltagsaktivitäten.

IQ Anerkennungs-Qualifizierungsberatungsstelle
Die Anlaufstellen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" bieten Informationen zu den Verfahren der beruflichen Anerkennung und verweisen Anerkennungsinteressierte an die für ihr Anliegen zuständige Stelle.

Integrationslotsen
Die Integrationslotsen im Landkreis Cloppenburg e.V. vertreten die Interessen der Migrantinnen und Migranten. Besondere Aufgaben des Vereins sind Beratung, Begleitung und Unterstützung der Flüchtlinge. Weitere Merkmale des Vereins sind Sprach- und Kulturvermittlung, Ausbildung und Weiterbildung der ehrenamtlichen Migrantinnen sowie der Migranten als Integrationslotsen, Sprach und Kulturvermittler. Der Verein setzt sich ins Besondere für die Rechte und Gleichberechtigung der Migrantinnen im Familienleben, Bildung, Beruf und in der Gesellschaft ein.

Ansprechpartner und Hilfsangebote - Kontakt

Caritas-Sozialwerk St. Elisabeth
Eschstraße 8
49661 Cloppenburg
Tel: 04471/ 704 50
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Cloppenburg e.V.
Hofkamp 2
49661 Cloppenburg
Tel: 04471 / 911 027
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Oldenburger Münsterland
Friesoyther Straße 9
49661 Cloppenburg
Tel: 04471/ 1841 717
Caritas-Sozialwerk St. Elisabeth Jugendmigrationsdienst (JMD)
Eschstraße 8
49661 Cloppenburg
Tel: 04471/ 7045-24/25
Cloppenburger Tafel e.V.
Kirchhofstraße 15
49661 Cloppenburg
Tel: 04471/ 1842 692

Die Cloppenburger Tafel sammelt Lebensmittel und verteilt sie an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen. Die Lebensmittel werden unentgeltlich oder gegen einen geringen Kostenbeitrag ausgeteilt. Um dieses Angebot in Anspruch nehmen zu können, wird ein Tafel-Ausweis benötigt. Anträge auf erstmalige Ausstellung eines Tafel-Ausweises werden nur donnerstags von 11 bis 12 Uhr bearbeitet. Dazu sind alle Bescheide, aus denen Einkommen hervorgeht, vollständig, also nicht nur eine Seite, vorzulegen.

Caritas Kleiderkammer
Kirchhofstraße 11
49661 Cloppenburg

In der Caritas Kleiderkammer erhalten Hilfebedürftige gebrauchte aber noch gute Bekleidung zu günstigen Preisen. Öffnungszeiten sind am Mittwoch und Freitag von 9 bis 11 Uhr und am Dienstag und Donnerstag von 15-17 Uhr.

Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH
Raiffeisenstraße 24
26122 Oldenburg
Tel: 0441/ 2190 6819
Soziale Fahrradwerkstatt der Integrationshilfe Cappeln
Große Straße 21
49692 Cappeln

Die soziale Fahrradwerkstatt ist dienstags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Sozialhilfeempfänger und Flüchtlinge können sich hier für ein kleines Entgelt ein Fahrrad kaufen oder in Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen ihre Fahrräder reparieren.

Integrationslotsin im Landkreis Cloppenburg e.V.
Frau Mina Amiry
Tel: 04471/ 8820 36
Altes Stadttor 17, 49661 Cloppenburg
Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe - Integrationsbeauftragte
Petra Thesing
Tel: 04471 / 15 245
Bildungsbeauftragte der Kreisbehörde Cloppenburg
Schirien Hosseiny
Tel.: 04471 / 15 743
Integrationsbeauftrage der Gemeinde Cappeln
Frau Effenberger
Tel: 04478/ 9484-34
Am Markt 3, 49692 Cappeln